360-Ermäßigung: € 17,- statt € 22,-
Support: Cortney Tidwell (USA)
Endlich ist es soweit: Nach vier Jahren veröffentlichen LAMBCHOP am 24. Februar 2012 ihr elftes Album, es heißt “Mr. M” (City Slang). Es sollte ursprünglich Mr. Met heißen, aber die Anwälte der amerikanischen Baseball Major League hatten damit Probleme. Denn Mr. Met heißt auch das Maskottchen der New York Mets (lustigerweise sind sowohl Kurt Wagner als auch viele seiner Freunde, Ira Kaplan z.B., ergebene Fans der Mets). Ein Schuß, der nach hinten losging. Kurzzeitig sollte das Album daraufhin den Titel “Major League Bummer” erhalten.
Lambchop’s Mastermind Kurt Wagner – laut FAZ gibt es “kaum einen gewiefteren Komponisten in der Popmusik als Kurt Wagner aus Nashville”, laut NZZ ist “Kurt Wagner einer der besten lebenden Songwriter” – hatte nach dem Tod eines engen Freundes und musikalischen Kollaborateurs eine Auszeit genommen und sich auf seinen eigentlichen Beruf, den des Malers, konzentriert; es entstand eine Serie kleiner Porträts unter dem Titel “Beautillion Millitaire 2000″ – eines dieser Bilder wird auch den Titel des neuen Lambchop-Albums “Mr. M” (und das Tourposter) zieren.
Bei der Arbeit an dieser Porträtserie stieß Kurt Wagner auf den Zusammenhang seiner Malerei mit der neuen Musik, die er im Kopf hatte – und sein langjähriger Produzent Mark Nevers schlug ein neues Soundkonzept vor, auf dessen Live-Realisierung man sehr gespannt sein darf: Eine Art “psycho-Sinatra-Sound”, wie Wagner es nennt, mit offenen und dennoch komplexen Streicher- und anderen Sounds, die der Musik eine irrlichternde Präsenz verleihen. Und der Frank Sinatra-Verweis ist ja in Lambchops Welt kein gänzlich neuer:
“My Blue Wave wirkt nicht nur musikalisch wie eine brillante Fortsetzung von Frank Sinatras My Way“ (Christine Heise, TIP Berlin), oder: „…die Platte hätte eigentlich auch In The Wee Small Hours heißen können, aber dann wäre sie von Frank Sinatra. Auch so ein Frauenschwarm.“ (Michael Hess, Szene HH)
