Surfst du gerne? Chattest du? “Twittern” sagt dir was und bei Facebook bist du Member?
Findest du es cool, wenn dein Haus, deine Straße in Google Streetview aufscheint? - Oder verängstigt es dich? Was, wenn man dich sogar auf dem Foto am Fenster erkennt?
Die Jugend von heute ist mobil und verbringt immer mehr Zeit im World Wide Web. Es ist hip, “online” zu sein. - Statt in der heimischen Stube beisammen zu sitzen, werden SMS geschickt, man twittert, blogt und chattet.
Der Trend geht weg von den großen, unbeweglichen Heimcomputern hin zu kleinen, mobilen Allroundgeräten. Man ist überall erreichbar und hat jederzeit Zugriff auf zig Milliarden Informationseinheiten im Internet.

Doch bist du dir auch der Gefahren bewußt, denen du dich aussetzt?
- Bist du im Netz nur mit Nicknames unterwegs oder trittst du auch mit deinem richtigem Namen auf?
- Gibts du persönliche Daten von dir bekannt? Name, Adresse, Hobbies, …
- Ladest du sogar Bilder oder Videos von dir und deinen Freunden hoch?
- Ist dein wireless Lan-Netzwerk verschlüsselt?
- Öffnest du zugesandte Dateien?
- Lädst du Files von Tauschbörsen herunter oder gibts deine Musiksammlung für andere Benutzer im Internet frei?
2010 werden voraussichtlich 1,5 Milliarden (1.500.000.000!) Menschen online sein. Und im Web sind nicht nur Freunde unterwegs!
Viele Kriminelle haben es auf deine Daten, persönliche Informationen und natürlich dein Geld abgesehen. Ja, auch die Sammlung von privaten Daten wie Sozialversicherungs- und Kreditkartennummern, Adressen, Alter etc bringt auf dem digitalen Schwarzmarkt Verdienstmöglichkeiten. Haben Angreifer früher versucht, ein paar Euro von den Konten ihrer Opfer abzubuchen, so gibt es heute regen Handel mit persönlichen Identitäten. In Amerika ist eine Sozialversichungsnummer bares Geld wert. Ganze Datenpakete werden nach den Wünschen der “Kunden” zusammengestellt. Man kann heute zB eine Datei mit Daten von 16-20 jährigen, weißen Amerikanern bestellen, deren Eltern geschieden sind und im Großraum Los Angeles leben. Die Kosten dafür schwanken abhängig von der gewünschten Datenqualität zwischen ein paar Cent pro Datensatz und einigen hundert/tausend Dollar, sofern auch Bankdaten dabei sind.
Überlege gut, welche Informationen du von dir preis gibst und vor allem WEM.
Denk nach, ob dein Gegenüber im Chat tatsächlich jene kesse Blondine ist, die dir bereits ein Foto gemailt hat. Oder ist es doch ein Handlanger einer kriminellen Organisation, die es auf dich abgesehen hat?
Hat dir jemand erst mal einen Trojaner unter gejubelt, “gehört” ihm dein PC. Nicht nur Bankdaten werden ausgespäht. Deine persönlichen Daten (Excel, Word, Fotos, Passwörter, Mails) sind offen gelegt.
Drum sei auf der Hut! Schütze dich mit Virenscannern, Firewalls und regelmäßigen Updates der Betriebssysteme. Ändere regelmäßig deine Passwörter und Zugangscodes.
Vor allem aber BEWAHRE DIR DEINE PRIVATSPÄHRE IM NETZ!
Die JugendberaterInnen der Hypo Landesbank Vorarlberg beraten dich gerne über die Möglichkeiten des E-Bankings und sind bei allen Fragen rund um’s Thema Geld für dich da.
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